Intensives Training auf hohem Niveau fordert nicht nur das Pferd, sondern auch den eigenen Körper. Wer regelmäßig an der eigenen Sitzstabilität, Balance und Kraft arbeitet, kennt Muskelkater in Hüfte, Oberschenkeln und Rücken nur zu gut.
Warum Reiten so fordernd ist
Anders als viele denken, ist Reiten kein passiver Sport: Isometrische Anspannung in Bein- und Rumpfmuskulatur über längere Zeit ist für den Körper vergleichbar mit intensivem Krafttraining – nur eben im Sattel.
Regeneration aktiv gestalten
Leichte Bewegung am Tag nach einer harten Einheit – etwa ein lockerer Spaziergang oder sanftes Dehnen – fördert die Durchblutung und kann Muskelkater schneller abklingen lassen als komplette Ruhe.
Ernährung und Flüssigkeit
Ausreichend Flüssigkeit und ein ausgewogenes Verhältnis aus Eiweiß und Kohlenhydraten nach dem Training unterstützen die Muskelregeneration. Wer direkt nach intensiven Einheiten isst und trinkt, spürt oft am nächsten Tag den Unterschied.
Vorbeugen statt reagieren
Ein kurzes, gezieltes Aufwärmprogramm vor dem Training – etwa Mobilisation von Hüfte und unterem Rücken – reduziert das Risiko von Überlastung deutlich und sorgt für einen stabileren Sitz von der ersten Minute an.
Wer regelmäßig auf hohem Niveau reitet, sollte den eigenen Körper genauso ernst nehmen wie die Kondition des Pferdes. Kleine Routinen bei Regeneration und Aufwärmen zahlen sich langfristig in Trainingsqualität und Verletzungsvorbeugung aus.
