Funktionales Layering ist im Wintersport längst Standard – im Reitsport wird das Prinzip noch zu selten konsequent genutzt. Dabei entscheidet die richtige Schichtung darüber, ob man auch bei kühlen Temperaturen konzentriert bleiben kann.
Die Basisschicht: Nähe zur Haut
Eng anliegende Funktionswäsche transportiert Feuchtigkeit direkt von der Haut weg. Baumwolle ist hier die falsche Wahl – sie speichert Schweiß und kühlt aus, sobald die Trainingsintensität nachlässt.
Die Mittelschicht: Isolation
Ein dünner Fleece oder eine leichte Steppweste speichert Wärme, ohne die Bewegungsfreiheit im Oberkörper einzuschränken – wichtig für eine unverkrampfte Sitzhaltung und freie Armbewegung bei den Zügelhilfen.
Die äußere Schicht: Schutz nach außen
Eine winddichte, wasserabweisende Außenschicht schützt vor den Elementen, ohne zusätzlich aufzutragen. Gerade bei Trainingseinheiten im Freien oder Turnieren mit unsicherer Wetterlage lohnt sich eine leichte, packbare Lösung.
Anpassung an die Belastung
Der große Vorteil des Zwiebellooks: Einzelne Schichten lassen sich während des Trainings ausziehen, wenn die Körpertemperatur steigt – und wieder anlegen, sobald man in Pausen auskühlt.
Wer im Winter konsequent auf Layering setzt, bleibt länger konzentriert und beweglich – statt zwischen Frieren und Überhitzen zu wechseln.
