
Wer in Klasse M oder S an den Start geht, weiß: Der Unterschied zwischen einem entspannten und einem nervösen Turniertag liegt selten im Talent des Pferdes, sondern fast immer in der Vorbereitung. Hier ist die Checkliste, die sich in der gehobenen Klasse bewährt hat.
Eine Woche vorher: Ausrüstung prüfen
Turnierkleidung, Sattelzeug oder Pferdeanhänger sollten rechtzeitig vor dem Start vollständig auf ihre Einsetzbarkeit geprüft werden.
48 Stunden vorher: Zeitplan fixieren
Ein durchgetakteter Zeitplan nimmt Druck aus dem Turniertag. Anreise, Verladen, Einlaufen, Ankleiden – wer das schriftlich fixiert, muss am Tag selbst nicht mehr improvisieren. Gerade in der Klasse M/S, wo die Zeitfenster zwischen den Prüfungen oft eng sind, zahlt sich das aus.
Am Turniertag: Die letzten Handgriffe
Kurz vor dem Start entscheidet oft nicht die große Vorbereitung, sondern die letzten Details: Sitzt die Reithose ohne zu drücken? Ist die Kleidung so geschnitten, dass sie im Sattel nicht verrutscht? Gerade bei anspruchsvollen Lektionen wie Traversalen oder Galoppwechseln macht sich jede Reibung oder jeder unpassende Bund bemerkbar.
Mental ankommen
Viele Reiter:innen unterschätzen die letzten zehn Minuten vor dem Einreiten. Ein fester Ablauf – ruhig atmen, den Ritt einmal im Kopf durchgehen, sich auf die erste Linie konzentrieren – hilft, den Fokus zu halten, statt sich von der Anspannung anderer Starter:innen anstecken zu lassen.
Eine gute Turniervorbereitung beginnt lange vor dem eigentlichen Start – bei der passenden Ausrüstung, einem klaren Zeitplan und der richtigen mentalen Einstellung. Wer hier investiert, reitet spürbar entspannter in den Viereck- oder Parcourseingang.
